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Lehrberg, ehem. Jobst-Kapelle

weithin sichtbare Chorturmruine einer gotischen St. Jobst-Pilgerkapelle. Der mittelfränische Jakobsweg führt durch die Gemeindeflur. Die Turmruine mit dem erhaltenen Chorgeviert (Kreuzgewölbe und Schlusstein) wurde 2006 gereinigt und neu gepflastert. Am Turm ist der Ansatz des Daches für das ehemalige Kirchenschiff noch deutlich zu sehen.

Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Margarethen
Obere Hindenburgstr. 42, 91611 Lehrberg
eMail: pfarramt(at)evangelische-gemeinde-lehrberg.de 

Die Lehrberger "Kappl" (= Kapelle)
Unter Tourismus (und nicht unter Geschichte) erfahren wir auf der Homepage: "Vor über 500 Jahren bestimmten neben den Bischöfen von Eichstätt die Herren von Birkenfels zu Lehrberg das örtliche Geschehen... Unweit (von einem längst nicht mehr vorhandenem Bergschloss) ...ließ ein Friedrich oder Eustachius von Lerpauer im Jahre 1430 eine Bergkapelle errichten. Von ihr steht heute nur noch die Turmruine, die sogenannte 'Kappl'."

Die "Kappl", die immerhin das Wappen und die Homepage des Marktes Lehrberg prägt (und auf einem Ortsprospekt Eindruck machte), hat einen Namen: Sie ist dem Pilgerpatron St. Jobst/Jodok geweiht (gewesen). Es ist schade, dass der Name nicht genannt wird: die beste Voraussetzung dafür, dass ihn das kollektiven Gedächtnis des Ortes bald vergessen haben wird.

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