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Alfter: Jodokus-Bruderschaft

Kath. Kirchengemeinde St. Matthäus
Rainald M. Ollig, Dechant
Lukasgasse 8
D-53347 Alfter
Tel: 02222/2585
eMail: st.matthaeus.alfter(at)t-online.de

Die der Pfarrei Alfter zugehörige Bruderschaft macht regelmäßig ihre Wallfahrt nach St. Jost im Nitztal/Langenfeld:
z. B. 22.09.07:
"Die 122. Jodokus-Wallfahrt begann die St. Jodokus-Bruderschaft St. Matthäus Alfter mit einer Hl. Messe um 06:00 Uhr in der Pfarrkirche..."

Die Bruderschaft hat 1985 anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums eine Festschrift herausgegeben, die uns der damalige Pilgerleiter Hennes geschickt hat. Leiter und Organisator der Bruderschaft ist derzeit:

Matthias Kentenich
Görreshöhle 2, 53347 Alfter
Tel. 02222/ 1869

125. Wallfahrt unserer Jodokus - Bruderschaft nach
St. Jost bei Langenfeld in der Eifel

Die Jodokus-Bruderschaft unserer Pfarrei Sankt Matthäus Alfter pilgerte am 25.09.2010 zum 125. Mal zur Verehrung des heiligen Jodokus nach Langenfeld.

Die kombinierte Bus- und Fußwallfahrt begann bereits um 6 Uhr mit einer Heiligen Messe mit unserem Dechanten Rainald M. Ollig in unserer Pfarrkirche. 79 Pilgerinnen und Pilger waren bei der Jubiläums-Wallfahrt dabei; darunter in diesem Jahr 14 Erstpilger. Die Wallfahrt begann bei leichtem Regen, aber gestärkt mit einem guten Frühstück an der Ahr, im Laufe des Tages gefolgt von Sonnenschein, gingen die Pilger unbeirrt ihrem Ziel entgegen. „Sich öffnen und Gott in sich hineinsprechen lassen" hatte Dechant Ollig in der Messe frühmorgens für die Wallfahrt empfohlen und Sören Kierkegaard zitiert, der diesen Aspekt mit folgenden Worten so treffend formuliert hat:
Beten heißt u.a. still werden und still sein = bis der Betende Gott hört!
Nach einem gemeinsamen Mittagessen an der Hohen Acht nahm Dechant Ollig die Ehrung der diesjährigen Jubilare vor. Alle Jubilarinnen erhielten zum Dank und zur Erinnerung eine Kerze und den Beifall und die Gratulationen aller Mitpilger. 

Nach einer ausreichenden Stärkung pilgerten wir mit Rosenkranzgebeten und Zeiten mit stiller Meditation weiter durch die wunderschöne Eifellandschaft Richtung Wallfahrtskirche. In der Kapelle des heiligen Jodokus in St. Jost wurde nach dem obligatorischen Einzugsläuten der Glocke eine kurze stimmungsvolle Andacht begangen, die immer einen Höhepunkt der Wallfahrt darstellt. Danach wurden die Erstpilger an der Jodokusquelle von Pfarrer Ollig getauft. Bei der Verehrungsstätte der Mutter Gottes am Pilgerweg hielten wir noch eine kurze Andacht.
Der eigentliche Höhepunkt und Abschluss der Wallfahrt war jedoch die Pilgermesse in der Pfarrkirche von Langenfeld. Nach der Messe, deren für jeden Pilger beeindruckende positive Ausstrahlung nur schwer beschrieben werden kann, folgten dem Allerheiligsten Abordnungen aller Bruderschaften mit Kreuzen und Fahnen in einer Prozession durch die vollbesetzte Kirche, begleitet von Orgel und dem Jodokuslied. Danach erhielten alle Pilger aus der Hand unseres Teammitglieds Matthias Kentenich eine Jubiläumskerze als Erinnerung.

Bei unseren Gebeten und Meditationen während der Wallfahrt waren auch die Anliegen unserer Pfarrgemeinde und aller Mitchristen unsere Wegbegleiter. Wir haben diese Anliegen mit zum Hl. Jodokus genommen und damit vor Gott getragen. Möge Gott sich ihrer in seiner Liebe und Barmherzigkeit annehmen. In unserer heutigen hektischen Zeit kann die Teilnahme an einer Wallfahrt, den Blick für das Wesentliche öffnen und uns Christen helfen ....
Ihre Jodokusbruderschaft würde sich freuen, wenn Sie/Du bei der nächsten Wallfahrt -immer am Samstag vor dem 4. Sonntag im September- mitpilgern würdest.

B+JG