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nach St. Jost im Nitztal

Im barocken Altar steht noch eine schönere Figur Jodoks, die man aber erst entdecken muss.

Mehr als drei Jahrhunderte ziehen fromme Pilger aus der Eifel, der Pellen, dem Maifeld, vom Ahrtal, aus der Grafschaft und vom Westerwald, von den Moseldörfern herbei, um bei Jodok in ihren Anliegen zu beten. Sie finden alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober statt.

Die Wallfahrtskapelle St. Jost ist eine spätgotische Kapelle mit barockem Altar. 1436 wurde sie erstmals in einer Grenzbeschreibung, urkundlich allerdings erst 1464 erwähnt, erbaut von dem Grafen Philipp von Virneburg. Dies geht auch aus dem Wappen im Gewölbeschlussstein in der Kapelle hervor. Der älteste Teil der Kapelle ist der gotische Chor, der um 1400 entstanden ist, im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle erweitert. Der Altar wurde 1655 geweiht.

Von Langenfeld aus ist ein Rundweg von ca. 12 km (3-3,5 Std.) angelegt worden, der an St. Jost im Nitztal vorbeiführt. Ein Faltblatt beschreibt den Rundweg genauer.

Eine Reliquie des heiligen Jodokus wurde im 14. Jahrhundert aus St. Josse in Frankreich von einem Grafen von Virneburg überbracht, befindet sich aber nun in der Pfarrkirche zu Langenfeld.

Pfarramt St. Quirinus
Mayener Str. 1
56729 Langenfeld
Tel. 02655-1342

Ein "Pilgerbuch" begleitete ein Gruppe aus Langenfeld nach St. Josse-sur-Mer. Es enthält ein Fülle von Daten zum Leben und auch zu den überlieferten Wundern Jodoks.