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Haunswies, Wallfahrerkapelle

Die Pfarrei Haunswies mit der Wallfahrerkapelle St. Jost gehört zur
Pfarrei St. Peter und Paul
von Grafenreuth-Str. 2
86444 Affing 
Tel. 08207/ 1743.

um 1680 - etwa 1 km außerhalb von Haunswies - mit qualitätvollen Deckenfresken von 1793 (Johann Bapt. Anwander zugeschrieben).
1963 wurde die angebaute "Klause" (Photo von Martin Golling zur Verfügung gestellt), die später als Mesnerwohnung diente, abgerissen und die Kapelle um zwei Meter verlängert, sowie mit einem dritten Fenster versehen.

"Im Jahre 1972 wurde die Kapelle bei zwei Einbrüchen brutal ausgeräumt... Selbst die drei Altarbilder wurden herausgeschnitten."
(Kirchenführer, hrg. M. Golling, K. Winkler, J. Bäck, W. Dettler). Auch die Holzfigur des Kirchenpatrons ging damals verloren.

Die drei neuen Altarbilder einer Ausgburger Künstlerin (1996) - das Bild des Hauptaltars angeblich nachempfunden nach einem alten Foto - erreichen nicht mehr das Niveau der früheren Ausstattung.

Fotogalerie

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2009 - Ein Krimi, der in Haunswies im Wittelsbacher Land spielt:

"Jodok"
Bei einem rätselhaften Doppelmord an der Jodokskapelle wird 1870 das Mesner-Ehepaar brutal mit einer Axt erschlagen. Dieser nie geklärte Fall - dabei könnte einem sogar Hinterkaifeck in den Sinn kommen - bildet den Hintergrund für einen Krimi von Peter Garski. (Taschenbuch mit 136 Seiten, Oktober 2009 im MVG-Print-Verlag, 6,80 ). Dass auch noch der mysteriöse Tod der "Pfarrerbabette" von 1926 mit hineinspielt und sogar noch ein vierter Todesfall vertuscht werden soll, bringt genügend Stoff für einen Krimi, dessen Hintergrund letztlich nie aufgeklärt worden ist.
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