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Brauchtum in St. Josse-sur-Mer

1. Trinken aus dem heiligen Kelch
Aus angeblich jenem Kelch, der beim Wunder der segnenden Hand im Spiel war, wurde in früheren Jahrhunderten den Pilgern bei der Kommunion ein Schluck (vom konsekrierten) Wein, der "Jodoks-Trunk" gereicht.

2. Berühren des Schreins mit einem Brotlaib
Bis heute bringen die Menschen während der Pfingstwoche einen Wecken Brot, eine Art Lebkuchen - ein  "pain d'épice" mit, mit dem sie den Schrein berühren und dann als Segensquelle mit nach Hause nehmen.

3. Durchschlüpfen unter dem Schrein
Das ist eine uralte Sitte christlicher Reliquienverehrung. Der Verehrende möchte sich und sein ganzes Leben unter den Schutz und Segen des Heiligen stellen.

4. Wasser von der Quelle
Wenn man nach der Abendmesse am Pfingstdonnerstag den Schrein zur Quelle begleitet, dann haben viele der Teilnehmer ihre Wasserflaschen und Kanister dabei für das Wasser, dem man seit jeher heilende Kraft gegen Augenleiden zuschreibt.

Der Schrein wird geküsst und mit dem "pain d'épice" berührt.
Man stellt sich unter den Schutz Jodoks, wenn man unter dem Schrein durchschlüpft.
Dem Wasser der Quelle wird heilende Kraft zugescchrieben.