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Chemnitz-Glösa, Ev. Kirchengemeinde St. Jodokus

Evangelische St. Jodokus-Kirche

Die erste romanische Kapelle/Kirche entstand wahrscheinlich mit der Besiedlung der Region Mitte des 12. Jh. 1269 wird die Kirche unter dem Schutz der Herrschaft von Blankenau bezeugt. Fränkische Siedler brachten den Namen des hl. Jodokus in einer zweiten Besiedlungswelle im 14. Jh. nach Glösa. Im 14. Jh. Ausbau zur Wehrkirche.

Um 1520 Aufstellung eines Jodokusaltars aus der Schule des Meisters H. W. (Hans Witten). Enthält im Mittelschrein Maria im Strahlen kranz, den Kirchenpatron St. Jodokus und St. Jakobus. In den Seitenflügeln sind St. Katharina und St. Brigitta. Die Flügelrückseiten sind mit Gemälden, die Szenen aus dem Leben des hl. Jodokus darstellen, versehen. Diese sind aus der Schule des Meisters Georg Lemberg.

1539 erster evangelischer Gottesdienst. Am 6. März 1945 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff zerstört. 17. Oktober 1954: Weihe der wieder aufgebauten Kirche und Wiederaufstellung des zwischenzeitlich ausgelagerten Jodokusaltars.

Ev.-Luth. Kirchengemeinde, Kirchberg 2 , 09114 Chemnitz; Tel. 0371-41 16 86; Fax: 41 16 89 eMail: kirche.gloesa(at)nexgo.de 
http://kirche-chemnitz.de/gloesa -  Die Fotos verdanken wir Pfr. Horst Oertl und Dr. R. Linke

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