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Jobstenberg, ehemal. Franziskanerkloster St. Jobst

weit zurückreichende christliche Kultstätte; seit dem 9. Jh. dem verehrten Pilgerpatron St. Jodokus geweiht; 1514 Stiftungsbrief (von Markgraf Friedrich IV. von Brandenburg) für das neue Franziskanerkloster St. Jobst, das bei der von den Hussiten zerstörten Jodokskapelle erbaut wird; bereits 1529 mit der Reformation säkularisiert. Die Klosterbliothek mit den kostbaren Handschriften überlebte und befindet sich jetzt in der Erlanger Universitätsbibliothek. Die leeren Klostergebäude verfielen, gingen im albertinischen Krieg in Flammen auf und der Rest wurde ab 1559 als Baumaterial abtransportiert.

Das Kloster lag im Bereich der heutigen Pfarrei St. Johannes Nepomuk Bayreuth-Laineck. Zwei Fundstücke von St. Jobst haben in der Pfarrkirche von Lainek überlebt: Das Taufbecken im Eingangsbereich der Werktagskirche ruht auf dem Rest einer wohl romanischen Säulentrommel von St . Jobst. Der Brunnentrog des nur 15 Jahre bestehenden Franziskanerklosters schmückt nun den Vorhof der Kirche.
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