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ervený Klátor

Kartause Gaming als Modell eines Kartäuserklosters

Im Bereich der Pfarrei Lechnica im Piniengebirge, an der Mündung des Lipnik in den Dunajec, liegt das ehemals berühmt Kartäuserkloster ervený Klátor aus dem
14. Jahrhundert (1320-1563). Das "Rote Kloster" am Grenzfluss zwischen Slowakei und Polen kam nach mehrfachen Plünderungen und Zerstörungen ab
1567 in Privatbesitz.
1711 übernahmen es die Kamaldulenser (bis 1782) und gestalteten es neu im barocken Stil. Es wurde berühmt durch seine Klosterapotheke und durch wissenschaftliche Arbeiten (slowak. Bibelübersetzung).
Unter Joseph II. wurde es
1782 wie alle Klöster in Österreich-Ungarn säkularisiert. In der Zwischenzeit zum nationalen Kulturdenkmal erklärt, ist jetzt im Kloster ein Museum und ein Restaurant untergebracht.

Mehr zur Geschichte des Klosters und viele Fotos finden sich bei Wikipedia.